Eheschließung oder: Die Trauung

Die stets sich erneuernde Liebe zwischen Mann und Frau bildet das Fundament für eine lebenslange Beziehung, die Ehe.

Nach der Verlobungszeit ist die standesamtliche Trauung der Schritt zur Besiegelung der Gemeinsamkeit der Liebenden. Vor der Gesellschaft werden die beiden rechtlich ein Ehepaar, indem die das Ehedokument unterzeichnen.

Der zweite Schritt ist die kirchliche Trauung vor Gott und vor der Gemeinde. Sie begründet den heiligen Ehebund und segnet den Willen, den die beiden durch ihr Ja-Wort äußern. Als Zeichen der Ehe tragen sie nun den goldenen Ring, und die zuvor getrennten Lebenswege werden symbolisch durch das rote Band der Liebe verknüpft.

Die beiden Trauzeugen übernehmen die Aufgabe, den Augenblick der Eheschließung und die Realität des Ja-Wortes in ihrem Bewusstsein zu halten. Sie geloben, den Eheleuten helfend zur Seite zu stehen. Die Ehe bildet den Grund einer neuen Familie, in der Kinder geschützt aufwachsen können. Mann und Frau ergänzen einander und ergeben erst so den ganzen Menschen, der das Ebenbild Gottes ist.