Die Konfirmation

Die Konfirmation ist das Sakrament, das Kinder an der Schwelle zum Jugendalter, meist im 14. oder 15. Lebensjahr empfangen, wenn sie ihre Kindheit zurücklassen und ihren eigenen Lebensweg betreten. Um zu bekräftigen, dass der Christus auf diesem Wege mit ihnen geht, werden die Konfirmanden durch Handauflegen gesegnet.

Bestandteil der Konfirmation ist das Hohepriesterliche Gebet des Christus an den himmlischen Vater (Joh. 17) für die Menschen, die sich ihm anvertraut haben und seinen Worten folgen wollen.

In der anschließenden Menschenweihehandlung empfangen die Jugendlichen zum ersten Mal die Kommunion. Sie können nun aus eigenem Entschluss in die Gemeinde eintreten, das Ministrieren erlernen und Paten werden

Beim Übergang zwischen den beiden Handlungen werden die kultischen Gewänder des Priesters gewechselt. Dies ist ein äußeres Zeichen dessen, was unsichtbar bei der Konfirmation geschieht.

Die Konfirmation ist auch eine Bekräftigung der Taufe. Deswegen müssen die Konfirmanden getauft sein. Wie die Taufe durch die Sonntagshandlung für die Kinder, bedarf die Konfirmation der Fortsetzung durch die wiederholte Teilnahme an der Menschenweihehandlung.