Biografisches Gespräch oder: Das Beichtsakrament

Die Beichte ist das Sakrament des Gewissens. Wir müssen lernen, zu unseren Taten zu stehen, und sie vor Gott bekennen. Wenn wir vor uns selbst ehrlich sind und den guten Vorsatz haben, dann hilft uns Christus mit seiner Liebeskraft zur Sinneswandlung. Unser Gewissen wird gereinigt und von der Sündenkrankheit geheilt.

Jeder Mensch braucht einen priesterlichen Begleiter, dem er seine geheimsten Sorgen offenbaren kann. Ein schlechtes Gewissen soll man nicht endlos mit sich schleppen oder es zu verdrängen suchen. Ein Gespräch unter vier Augen bringt meist die ersehnte Erleichterung.

In der Christengemeinschaft kann man den Pfarrer um ein Beichtgespräch bitten. Das Beichtgeheimnis wird unbedingt gewahrt.

Im Vollzug des Beichtsakraments spricht der Pfarrer im kultischen Gewand Worte des Christus, die besagen, dass wir aus unseren Fehlern lernen, den inneren Frieden gewinnen und die Liebe zu Gott und zu allen Menschen erlangen können.

Es ist für die ganze Gemeinschaft heilsam, wenn die Sorgen und die Verfehlungen der Einzelnen durch das Beichtsakrament erlöst werden. Dann kann die Menschenweihehandlung eine stärkere Wirkung entfalten.